Eine coole Schule

Montag 5. Oktober 2009 von aziegler

Eine “coole Schule“ nennen die Schülerinnen und Schüler der Produktionsschule Altona in Hamburg ihre Einrichtung. In der Tat: keine normale Schule, niemand muss hier die Schulbank drücken. Er oder sie lernt stattdessen beim Tischlern nicht nur das Handwerkliche, sondern noch jede Menge anderes. Viele kommen ohne Abgangszeugnis und mit geringer beruflicher Perspektive. In Altona erhalten sie eine „zweite Chance“, um ins Berufsleben einzusteigen. Doch nicht alle erreichen am Ende das Ziel.
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NDR-Info Lokaltermin: “Letzte Chance”

Freitag 10. April 2009 von edv

Eine Reportage von Rainer Link vom 15.03.2009
Wohin mit renitenten Hauptschülern, die den Unterricht schwänzen, dauernd Streit suchen und sich jedem Leistungsdruck entziehen? Vorstellung eines neuen Schultyps in Altona.

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Prominente Stimmen über die Produktionsschule Altona

Mittwoch 20. August 2008 von edv

Loki Schmidt:

“Die Produktionsschule Altona habe ich für mich erst durch meine Mitarbeit am LERNWERK entdeckt…”

“… Für mich als langjährige Lehrerin ist es besonders erfreulich zu sehen, wie sich das Verhalten der jungen Menschen verändert. Ohne besondere Hinweise sind fast alle höflich, fleißig und hilfsbereit. Ich hoffe, dass diese besondere Schule noch lange so weiter arbeiten kann zum Wohl von schulisch schwächeren, aber dafür manuell begabten Jugendlichen.”

Olaf Scholz:

“Die Produktionsschule Altona ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungspolitik. Hier lernen Jugendliche das Begreifen und Ergreifen der Welt in einer besonderen Art und Weise…”

“… In der Produktionsschule Altona, die als Ganztagsschule konzipiert ist, werden speziell die Neigungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert. Mehrfach konnte ich mich bereits persönlich davon überzeugen.

Da junge Menschen ohne Schulabschluss von Arbeitslosigkeit besonders betroffen sind, gilt es mit allen Kräften, junge Menschen einen Schulabschluss zu ermöglichen. Die Produktionsschule leistet in diesem Bereich sehr gute Arbeit. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern der Produktionsschule eine lehr- und erfahrungsreiche Zeit und für ihre weitere berufliche Zukunft alles Gute.”

Alexandra Dinges-Dierig, Bildungssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg

“Die Produktionsschule Altona leistet wertvolle Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, die in anderen Schulen nicht recht heimisch geworden sind. Ihr besonderes Konzept ist für diese besondere Schülergruppe von großer Bedeutung und in weiten Teilen erfolgreich. Wir werden dieses Konzept weiterentwickeln.”

Hans Peter Strenge, Präsident der Synode der nordelbischen ev.-luth. Kirche:

“Ein langer Weg war es, bis die Produktionsschule Altone “stand” – und ein Stückweit bin ich diesen Weg mitgegangen. …”

“… Also in Altona mitten rein ins Gewerbegebiet im nördlichen Bahrenfeld, schrittweise beginnend, aber immer dicht an den Betrieben der Nachbarschaft und nicht auf der grünen Wiese oder einem abgezäunten Schulgelände. Die hohen Damen und Herren Schulräte waren nicht gleich begeistert, aber die Idee, Jugendlichen eine schulische Perspektive zu bieten, die in unserem herkömmlichen Schulsystem, bei der dualen Ausbildung und in diversen Berufsvorbereitungskursen scheitern, steckte dann doch auch in der Hamburger Straße die Entscheidungsträger an.

Als alter Kommunalpolitiker, der immer noch in mir steckt, auch wenn ich seit fast zehn Jahren jetzt auf Hamburger und nordelbischer Ebene tätig bin, freue ich mich, dass aus Konzeptpapieren und Ideen schrittweise und stadtteilnah die Produktionsschule Altona entstanden ist. Möge sie jungen Menschen weiter eine Perspektive bieten !”

Prof. Dr. Reiner Lehberger, Vorsitzender des Landesschulbeirats und wissenschaftlicher Leiter des Bucerius Lern-Werks:

“Im Kontext der Hamburger Schulen ist die Produktionsschule in Altona eine besondere Einrichtung. Man merkt es schon, wenn man sie betritt, hier wird nicht schulisch gelernt, sondern hier werden Schüler gefördert! Ihre praktischen Stärken werden ausgebaut, an den “theoretischen” Schwächen wird gezielt gearbeitet.

Die Verbindung zwischen praktischem Tun und eher traditionellem Lernen ist einmalig und sicher auch ein Modell für andere, “normale” Schulen.”

Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius:

“Die Produktionsschule Altona ist ein außergewöhnlicher Ort. Hier kann der Schüler all seine Fähigkeiten einbringen: schreinern, kochen, EDV-Technik sind gleichberechtigt mit schulischem Lernstoff. Hier anerkennt der Schüler die Überlegenheit des Ausbilders, erfährt die Solidarität im Team und die Wertschätzung durch den Kunden. Er sieht das Ergebnis seiner Arbeit und beurteilt selbst die Qualität des Erreichten.

Schule kann nur funktionieren, wenn der Einzelne Selbstvertrauen entwickelt und stolz auf sich ist. Das erreichen die Lehrerinnen und Lehrer der Produktionsschule mit großem Einsatz und der immer wiederkehrenden Begeisterung für die Heranwachsenden. So können wir der Produktionsschule zweifachen Respekt entgegenbringen: den Schülern für den Ruck, den sie sich selbst gegeben haben, auf dass sie sich selbst voranbringen; den Lehrern für ein vorbildhaftes Engagement. Die Produktionsschule ist nun mal ein außergewöhnlicher Ort.”

Dr. Jürgen Hogeforster, Chairman Hanseatic Parliament:

“… Die Produktionsschule Altona verfolgt stärker eine ganzheitliche Pädagogik und ermöglicht in der Allgemeinbildung ein Lernen beim praktischen Tun. Die Erwartungen, die ich in diese Schule gesetzt habe, hat sie voll erfüllt…”

“… Ich möchte jedoch keineswegs die Produktionsschule als Spezialeinrichtung nur für Lernschwächere verstanden wissen. Es ist vielmehr eine ideale und richtige Schul- und Bildungsform für alle Jugendlichen…”

“… Das selbstständige Lernen beim praktischen Tun und die dabei erforderliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Personenkreisen unterstützen Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit, das Einordnen in Gesamt- zusammenhänge und Sinnvermittlung…”

“… Die Produktionsschule Altona zielt genau in diese Richtungen, darin liegt ihr ganz besonders Wert. Sie vermitteln Freude am und beim Lernen. Sie bereitet die Jugendlichen mit ihrer spezifischen Pädagogik am besten auf das Leben generell sowie auf das Arbeitsleben speziall vor…”

“… Meine besten Wünsche begleiten weiterhin die Produktionsschule Altona.”

Dr. Phillipp Adlung, Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums:

“Toll, auf welchem Niveau die Videowerkstatt der PSA arbeitet: der Imagefilm, den die PSA über das Bucerius Kunst Forum erstellt hat, ist absolut professionell.”

Dr. Jochen Schnack, Leiter der Oberstufe Ida Ehre Gesamtschule:

“Ich habe das Angebot der Produktionsschule sowohl privat als auch in meiner Tätigkeit als Oberstufenleiter schätzen gelernt: Die Mitarbeiter und die Schüler sind kompetent, sie sind schnell und sie haben gute Ideen. Deswegen denke ich immer zuerst an die Produktionsschule, wenn ich kleinere handwerkliche Aufgaben zu vergeben habe. Damit helfe ich der Schule und vor allem den Schülern, und mir nützt es auch, denn ich weiß, dass ich für mein Geld eine gute Leistung erhalte.”

Jürgen Bock, Bereichsleiter Personalentwicklung Otto Group:

“Mit der Produktionsschule verbinde ich sehr gute Erinnerungen. Für zwei Großveranstaltungen haben die Schüler der Medienwerkstatt unter der fachkundigen Leitung von Herrn Rupprecht die Filmdokumentation und den anschließenden Filmschnitt in einer beachtlichen Qualität durchgeführt. Neben dem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis war erfreulich zu sehen, mit welchem Engagement die Schüler sich ihrer Aufgabe gewidmet haben. Die Produktionsschule ist aus meiner Erfahrung eine sehr sinnvolle Einrichtung in Hamburg, die eine wichtige Lücke im Schulbetrieb schließt.”

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Anders lernen – ein Imagefilm der PSA

Dienstag 10. Juni 2008 von edv

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Neue Chance für Start ins Arbeits- leben

Sonntag 23. September 2007 von aziegler

Gut zwölf Prozent der Hamburger Schüler verlassen Jahr für Jahr die Schule ohne Abschluss. Auf dem Arbeitsmarkt haben sie kaum eine Chance. In der Produktionsschule Altona können sie ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und dabei ihren Schulabschluss nachholen. Welt am Sonntag, 23.09.07

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